My Login ist der persönliche Mitgliederbereich von Swiss Skydive. Hier kannst du deine persönlichen Daten verwalten, deine Lizenzen und Versicherungen einsehen sowie weitere Dienstleistungen von Swiss Skydive online nutzen.
Reglemente und Weisungen können sich aufgrund neuer gesetzlicher Vorgaben, internationaler Standards oder sicherheitsrelevanter Erkenntnisse ändern. Die Verwendung der aktuellen Version stellt sicher, dass du nach den gültigen Bestimmungen handelst und jederzeit auf dem neuesten Stand bist.
Ja. Swiss Skydive überprüft und aktualisiert Weisungen, Reglemente und Handbücher laufend. Änderungen werden jeweils in der offiziellen Dokumentenablage veröffentlicht. Es empfiehlt sich, regelmässig nach neuen Versionen zu suchen.
Lizenzierte Springer sollten insbesondere folgende Dokumente kennen:
Diese Dokumente bilden die Grundlage für einen sicheren und regelkonformen Sprungbetrieb.
Für die Ausbildung sind insbesondere folgende Unterlagen wichtig:
Deine Fallschirmschule informiert dich darüber, welche Dokumente für deine Ausbildungsstufe relevant sind.
Ja. Im Bereich Tutorials erklärt ein eigenes Tutorial Schritt für Schritt, wie Dokumente gesucht, gefunden und heruntergeladen werden können.
Für Fragen zu Weisungen, Reglementen oder Dokumenten steht das Ressort Documents beziehungsweise das Sekretariat von Swiss Skydive zur Verfügung. Die entsprechenden Kontaktangaben findest du auf der Kontaktseite.
Falls du ein Dokument nicht findest:
Die Kontaktseite führt für jedes Fachgebiet die richtige Ansprechperson auf.
Ja. Für den täglichen Gebrauch kannst du Dokumente herunterladen und lokal speichern. Vor einer späteren Verwendung solltest du jedoch prüfen, ob inzwischen eine neuere Version veröffentlicht wurde.
Verwende ausschliesslich Dokumente aus der offiziellen Dokumentenablage von Swiss Skydive. Dort werden nur die aktuell gültigen Versionen veröffentlicht. Gespeicherte ältere Versionen sollten nicht weiterverwendet werden.
Nutze die Suchfunktion oder die thematische Gliederung der Dokumentenablage. Dokumente sind nach Bereichen wie Ausbildung, Safety, Sport, Verband oder Material organisiert. Das Tutorial zur Dokumentenablage zeigt die Suche Schritt für Schritt.
Das Reglement sowie die Ausschreibungen und Teilnahmebedingungen der Schweizer Meisterschaften findest du im Bereich Sport beziehungsweise in der Dokumentenablage.
Alle offiziellen Formulare sind im Dokumentenbereich oder direkt im jeweiligen Fachbereich der Website verfügbar. Dazu gehören beispielsweise:
Das komplette SMS-Handbuch sowie die Safety Policy und weitere Sicherheitsdokumente findest du auf der Safety-Seite und im Dokumentenbereich von Swiss Skydive.
Alle gültigen Weisungen befinden sich in der Dokumentenablage. Sie regeln unter anderem:
Es gilt immer die aktuell veröffentlichte Version.
Das offizielle Ausbildungskonzept befindet sich in der Dokumentenablage im Bereich Ausbildung. Es beschreibt den gesamten Ausbildungsweg, die Ausbildungsziele sowie die Anforderungen an Schülerinnen und Schüler, Instruktoren und Schulen.
Der grösste Teil der Dokumente steht öffentlich zum Download bereit. Einzelne Unterlagen oder interne Dokumente können ausschliesslich für berechtigte Personen oder Funktionsträger zugänglich sein.
In der Dokumentenablage findest du unter anderem:
Alle offiziellen Dokumente, Weisungen, Reglemente, Formulare und Handbücher stehen im Dokumentenbereich der Swiss-Skydive-Website zum Download bereit. Dort findest du stets die aktuell gültigen Versionen.
Bei Fragen rund um Material, Wartung, Reservepackungen oder technische Probleme wendest du dich am besten an:
Eine Übersicht der Ansprechpartner für den Bereich Rigging findest du auf der Kontaktseite von Swiss Skydive. Dort erhältst du Unterstützung bei Fragen zu Ausrüstung, Reservepackungen, Wartung oder der Riggerausbildung.
Swiss Skydive veröffentlicht wichtige Safety- und Serviceinformationen auf der Website. Zusätzlich informieren die jeweiligen Hersteller über Service Bulletins, Wartungshinweise und Produktrückrufe. Es liegt in der Verantwortung jeder Springerin und jedes Springers, sich über sicherheitsrelevante Informationen zu informieren.
Nein. Änderungen an sicherheitsrelevanten Komponenten dürfen nur entsprechend den Herstellerfreigaben und den geltenden Vorschriften vorgenommen werden. Eigenmächtige Veränderungen können die Sicherheit beeinträchtigen und zum Verlust der Zulassung führen.
Beschädigte oder zweifelhafte Ausrüstung darf nicht verwendet werden. Lass sie umgehend von einer qualifizierten Riggerin oder einem qualifizierten Rigger überprüfen und gegebenenfalls reparieren.
Ja. Alle sicherheitsrelevanten Komponenten müssen entsprechend den Herstellerangaben sowie den geltenden Vorschriften kontrolliert und gewartet werden. Dazu gehören insbesondere Reservefallschirm, Container und AAD.
Die Lebensdauer hängt von Nutzung, Pflege und Herstellerangaben ab. Viele Komponenten können über viele Jahre sicher verwendet werden, sofern sie regelmässig kontrolliert und fachgerecht gewartet werden.
Vor jedem Sprung führst du eine vollständige Materialkontrolle durch. Zusätzlich müssen Wartungen, Reservepackungen und allfällige Servicearbeiten fristgerecht durchgeführt werden. Bei Unsicherheiten solltest du deine Ausrüstung immer von einer Riggerin oder einem Rigger überprüfen lassen.
Rigger sind speziell ausgebildete Fachpersonen für Fallschirmausrüstung. Sie kontrollieren, warten, reparieren und packen Reservefallschirme sowie weitere sicherheitsrelevante Komponenten der Ausrüstung. Fragen rund um Material und Rigging beantwortet das Ressort Rigging von Swiss Skydive.
Ja. Nach entsprechender Ausbildung und Einweisung darfst du deinen Hauptfallschirm selbst packen. Das Packen des Hauptfallschirms ist Bestandteil der Grundausbildung.
Nein. Reservefallschirme dürfen ausschliesslich von dafür ausgebildeten und berechtigten Riggerinnen oder Riggern kontrolliert und gepackt werden.
Der Reservefallschirm darf ausschliesslich von einer berechtigten Riggerin oder einem berechtigten Rigger gepackt werden. Die Packintervalle richten sich nach den geltenden gesetzlichen Vorgaben sowie den Weisungen von Swiss Skydive. Bei Fragen hilft dir ein Rigger weiter.
Für viele Springerinnen und Springer sowie für Schülerinnen und Schüler ist ein AAD vorgeschrieben. Unabhängig von den Vorschriften trägt es wesentlich zur Sicherheit bei und wird deshalb grundsätzlich empfohlen.
Ein Automatic Activation Device (AAD) ist ein automatisches Öffnungsgerät. Es überwacht Höhe und Geschwindigkeit und öffnet im Notfall den Reservefallschirm, falls die Springerin oder der Springer dies nicht selbst tun kann. Moderne Fallschirmsysteme verfügen standardmässig über ein AAD.
Der Hauptfallschirm wird bei jedem normalen Sprung verwendet. Der Reservefallschirm dient ausschliesslich als Sicherheitsreserve und kommt nur bei einer Fehlfunktion des Hauptfallschirms zum Einsatz. Er wird nach strengen gesetzlichen Vorgaben kontrolliert und gepackt.
Das Fallschirmsystem – häufig auch Rig genannt – ist das komplette Tragesystem. Es besteht aus dem Container mit Haupt- und Reservefallschirm sowie den dazugehörenden Sicherheitseinrichtungen.
Lass dich unbedingt von deiner Fallschirmschule, einem Instruktor oder einer Riggerin bzw. einem Rigger beraten. Die Wahl der richtigen Ausrüstung hängt unter anderem von deinem Gewicht, deiner Erfahrung und deinem Ausbildungsstand ab.
Ja. Gebrauchte Ausrüstung ist weit verbreitet und oft eine gute Lösung. Vor dem Kauf sollte sie jedoch immer von einer qualifizierten Riggerin oder einem qualifizierten Rigger überprüft werden, um den technischen Zustand und die Lufttüchtigkeit sicherzustellen.
Die meisten Springer kaufen ihre erste Ausrüstung erst gegen Ende der Ausbildung oder nach Erhalt der Lizenz. So kann das Material optimal auf Körpergrösse, Gewicht, Erfahrung und die geplante Nutzung abgestimmt werden.
Für einen Fallschirmsprung benötigst du eine vollständige und zugelassene Ausrüstung. Diese besteht in der Regel aus:
Während der Ausbildung wird dir die komplette Ausrüstung von der Fallschirmschule zur Verfügung gestellt.
Das aktuelle SMS-Handbuch, die Safety Policy, Sicherheitsweisungen sowie weitere Sicherheitsdokumente stehen im Downloadbereich der Safety-Seite von Swiss Skydive zur Verfügung.
Eine gute Vorbereitung ist entscheidend. Dazu gehören:
Sicherheit beginnt bei jeder einzelnen Springerin und jedem einzelnen Springer.
Alle anerkannten Swiss-Skydive-Schulen arbeiten nach den Weisungen und Sicherheitsstandards des Verbandes. Sie werden regelmässig überprüft und auditiert, um eine qualitativ hochwertige Ausbildung und einen sicheren Sprungbetrieb sicherzustellen.
Swiss Skydive entwickelt Ausbildungsstandards weiter, kontrolliert Fallschirmschulen, führt Audits durch, organisiert den Safety Day, analysiert Vorfälle, veröffentlicht Sicherheitsinformationen und verbessert das Safety Management System kontinuierlich. Dadurch wird ein schweizweit hoher Sicherheitsstandard sichergestellt.
Auf der Safety-Seite der Swiss-Skydive-Website findest du:
Jeder Vorfall bietet die Möglichkeit, Abläufe zu verbessern. Die Auswertung erfolgt nicht mit dem Ziel, Schuldige zu suchen, sondern um Ursachen zu erkennen und die Sicherheit für alle Springerinnen und Springer zu erhöhen.
Der Safety Manager ist die vom Verband ernannte Fachperson für das Safety Management System. Er entwickelt das SMS weiter, analysiert Vorkommnisse, führt Audits durch und unterstützt Schulen und Mitglieder in Sicherheitsfragen.
Ja. Nicht nur Unfälle, sondern auch Beinaheunfälle oder gefährliche Situationen liefern wertvolle Erkenntnisse. Sie helfen dabei, Schwachstellen zu erkennen und präventive Massnahmen zu entwickeln.
Melde sicherheitsrelevante Ereignisse möglichst zeitnah über das offizielle Meldesystem von Swiss Skydive. Jede Meldung hilft dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und zukünftige Unfälle zu vermeiden.
Die Teilnahme wird allen Springerinnen und Springern empfohlen. Je nach Funktion oder Tätigkeit können zusätzliche Vorgaben oder Verpflichtungen gelten. Informationen dazu werden jeweils vor dem Safety Day veröffentlicht.
Der Safety Day ist ein jährlich von Swiss Skydive organisierter Weiterbildungstag zum Saisonbeginn. Schülerinnen und Schüler, lizenzierte Springer sowie Instruktoren erhalten dabei aktuelle Informationen und Schulungen zu sicherheitsrelevanten Themen.
Swiss Skydive fördert eine offene Fehlerkultur («Just Culture»). Sicherheitsrelevante Ereignisse oder Bedenken sollen ohne Angst vor Benachteiligung gemeldet werden können. Ziel ist es, aus Vorfällen zu lernen und den Sport sicherer zu machen.
Die Safety Policy beschreibt die Grundsätze der Sicherheitskultur von Swiss Skydive. Sie verpflichtet alle Mitglieder unter anderem zur Einhaltung der Vorschriften, zur Förderung einer offenen Sicherheitskultur und zur kontinuierlichen Verbesserung der Sicherheitsprozesse.
«Safety First» bedeutet, dass Sicherheit bei jeder Entscheidung Vorrang vor Zeitdruck, Ehrgeiz oder wirtschaftlichen Interessen hat. Jeder Sprung wird nur durchgeführt, wenn die Sicherheitsvorgaben vollständig erfüllt sind.
Sicherheit ist eine gemeinsame Verantwortung. Neben dem Verband tragen alle am Sprungbetrieb beteiligten Personen – Pilotinnen und Piloten, Instruktoren, Tandemmaster, Staff sowie jede Springerin und jeder Springer – Verantwortung für einen sicheren Sprungbetrieb.
Das SMS gilt schweizweit für:
Das Safety Management System (SMS) ist das Sicherheitsmanagement von Swiss Skydive. Es definiert Prozesse, Verantwortlichkeiten und Massnahmen, um Risiken frühzeitig zu erkennen, Unfälle zu verhindern und die Sicherheit im Fallschirmsport kontinuierlich zu verbessern.
Sicherheit hat bei allen Aktivitäten von Swiss Skydive oberste Priorität. Der Verband betreibt ein schweizweit gültiges Safety Management System (SMS), das laufend weiterentwickelt wird und für Mitglieder, Schulen und lizenzierte Organisationen verbindlich ist.
Mit deiner Mitgliedschaft unterstützt du nicht nur den Schweizer Fallschirmsport, sondern trägst auch dazu bei, Ausbildung, Sicherheit, Nachwuchsförderung und die Interessenvertretung langfristig zu sichern. Gleichzeitig profitierst du von zahlreichen Dienstleistungen und einem starken Netzwerk innerhalb der Schweizer Fallschirmsportgemeinschaft.
Ja. Auch Personen, die den Fallschirmsport unterstützen oder mit dem Verband verbunden bleiben möchten, können Mitglied werden. Je nach Mitgliedschaftsart stehen unterschiedliche Leistungen und Angebote zur Verfügung.
Swiss Skydive engagiert sich für sichere Rahmenbedingungen im Fallschirmsport, entwickelt Ausbildungs- und Sicherheitsstandards weiter, organisiert den Wettkampfsport, vertritt die Interessen der Mitglieder gegenüber Behörden und internationalen Organisationen und stellt zahlreiche Dienstleistungen sowie Informationen zur Verfügung.
Für alle Fragen rund um die Mitgliedschaft steht dir das Sekretariat von Swiss Skydive zur Verfügung. Am einfachsten erreichst du das zuständige Team per E-Mail. Auf der Kontaktseite findest du ausserdem die Ansprechpartner für alle Fachbereiche wie Ausbildung, Sport, Safety, Versicherungen oder Dokumente.
Eine Kündigung der Mitgliedschaft erfolgt schriftlich an das Sekretariat von Swiss Skydive. Es gelten die jeweils gültigen Statuten und Fristen des Verbandes. Bei Fragen hilft dir das Sekretariat gerne weiter.
Ja. Wer eine Ausbildung zur Schweizer Fallschirmlizenz beginnt, wird als Fallschülerin oder Fallschirmschüler registriert. Für die weitere Ausbildung und den Erwerb der Lizenz ist eine Mitgliedschaft bei Swiss Skydive erforderlich.
Wenn du deine Versicherung über Swiss Skydive abgeschlossen hast, kannst du deren Gültigkeit jederzeit über My Login überprüfen. Dort werden deine aktuell gültigen Versicherungen zusammen mit deiner Lizenz angezeigt.
Swiss Skydive bietet verschiedene Versicherungen für Fallschirmspringerinnen und Fallschirmspringer an. Welche Versicherungen für dich sinnvoll oder erforderlich sind, hängt von deiner Tätigkeit und deinem Einsatzgebiet ab. Die verfügbaren Angebote können direkt online abgeschlossen werden.
Nach der Anmeldung bei My Login findest du deine persönlichen Angaben, deine Lizenzen, deine Versicherungen sowie deine Rechnungen übersichtlich an einem Ort. Je nach Funktion stehen dir zusätzlich weitere Bereiche zur Verfügung.
Ja. Über My Login kannst du deine Kontaktdaten, deine E-Mail-Adresse und weitere persönliche Angaben jederzeit selbst aktualisieren. Dadurch bleiben deine Mitgliederdaten stets aktuell.
Ja. Aktivmitglieder von Swiss Skydive benötigen zusätzlich eine Mitgliedschaft beim Aero Club der Schweiz (AeCS), dem Dachverband der Schweizer Luftsportverbände. Die Anmeldung kann direkt über die entsprechenden Links auf der Swiss-Skydive-Website erfolgen.
Die Mitgliedschaft kann ganz einfach über das Online-Beitrittsformular auf der Website von Swiss Skydive beantragt werden. Nach erfolgreicher Anmeldung erhältst du deine Zugangsdaten sowie weitere Informationen zu deiner Mitgliedschaft.
Als Aktivmitglied profitierst du unter anderem von:
Grundsätzlich kann jede Person Mitglied werden, die sich für den Fallschirmsport interessiert oder diesen aktiv ausüben möchte. Es gibt verschiedene Mitgliedschaftsformen für aktive Springerinnen und Springer sowie für Personen, die den Verband unterstützen möchten.
Mit einer Mitgliedschaft unterstützt du den Schweizer Fallschirmsport und profitierst gleichzeitig von zahlreichen Vorteilen. Dazu gehören unter anderem Vergünstigungen bei der Lizenzausstellung, der Haftpflichtversicherung und bei Weiterbildungen. Zudem vertritt Swiss Skydive die Interessen seiner Mitglieder gegenüber Behörden, Institutionen und internationalen Organisationen.
Für eine gültige Lizenz müssen insbesondere folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
Die jeweils aktuellen Anforderungen richten sich nach den gültigen Weisungen von Swiss Skydive.
Über My Login kannst du jederzeit deine gültige Lizenz sowie – sofern über Swiss Skydive abgeschlossen – deine Haftpflichtversicherung einsehen. Dort findest du auch weitere persönliche Informationen zu deiner Mitgliedschaft.
Nach deiner Grundlizenz kannst du verschiedene Weiterbildungen absolvieren. Dazu gehören beispielsweise Berechtigungen als:
Die Voraussetzungen unterscheiden sich je nach Funktion und sind in den jeweiligen Reglementen festgelegt.
Ja. Anerkannte ausländische Lizenzen berechtigen grundsätzlich zum Springen in der Schweiz. Je nach Herkunftsland oder Ausbildungsorganisation kann eine Überprüfung der Lizenz oder eine Einweisung erforderlich sein. Informiere dich vor deinem Besuch direkt bei der gewünschten Fallschirmschule.
Ja. Die Schweizer Fallschirmlizenz wird international anerkannt. Je nach Land oder Dropzone können jedoch zusätzliche Anforderungen gelten, beispielsweise eine Einweisung, ein Versicherungsnachweis oder die Vorlage deines Sprungbuchs.
Nach einem längeren Unterbruch darfst du nicht einfach wieder alleine springen. Je nach Dauer des Unterbruchs musst du einen Refresherkurs, einen oder mehrere Checksprünge oder Teile der Ausbildung wiederholen. Damit wird sichergestellt, dass du wieder sicher in den Sport einsteigst.
Wenn du längere Zeit nicht mehr gesprungen bist oder die erforderliche Anzahl Sprünge innerhalb der vorgeschriebenen Frist nicht nachweisen kannst, kann ein Refresher oder ein Checksprung erforderlich sein. Deine Fallschirmschule oder der Sprungdienstleiter informiert dich über die notwendigen Massnahmen.
Die Lizenz bleibt grundsätzlich bestehen. Für ihre Gültigkeit müssen jedoch die jeweils geltenden Voraussetzungen hinsichtlich Mitgliedschaft, Haftpflichtversicherung und Sprungtätigkeit erfüllt werden.
Nach bestandener Theorieprüfung, den erfolgreichen Prüfungssprüngen und dem Abschluss aller Ausbildungsanforderungen beantragt deine Fallschirmschule die Lizenzausstellung bei Swiss Skydive.
Die Schweizer Fallschirmlizenz bestätigt, dass du die Ausbildung nach den Vorgaben von Swiss Skydive erfolgreich abgeschlossen hast und selbstständig Fallschirmsprünge durchführen darfst. Sie ist der offizielle Nachweis deiner Qualifikation als Sportfallschirmspringerin oder Sportfallschirmspringer.
Alle Informationen zum Ausbildungsweg, den verschiedenen Ausbildungsmodellen sowie den anerkannten Fallschirmschulen findest du auf der Website von Swiss Skydive. Zusätzlich stehen dort das Ausbildungskonzept sowie weitere Dokumente und Reglemente zum Download bereit.
Du wirst während der gesamten Ausbildung von qualifizierten Instruktorinnen und Instruktoren begleitet. Alle Swiss-Skydive-Schulen arbeiten nach den Ausbildungsrichtlinien des Verbandes und werden regelmässig überprüft und zertifiziert.
Grundsätzlich ja. Die meisten Schulen empfehlen jedoch, mit dem Kauf eigener Ausrüstung bis nach der Ausbildung oder kurz vor der Lizenz zuzuwarten. So kann das Material optimal auf deine Erfahrung und dein Körpergewicht abgestimmt werden.
Die Fallschirmschule stellt dir die komplette Ausbildungsausrüstung zur Verfügung. Dazu gehören Fallschirmsystem, Höhenmesser, Helm, Sprungkombination sowie weiteres notwendiges Material.
Sicherheit hat Vorrang. Bei starkem Wind, Regen, Gewitter oder ungeeigneten Wetterbedingungen findet kein Ausbildungsbetrieb statt. Deine Schule vereinbart in diesem Fall einen Ersatztermin.
Ja. Falls zwischen zwei Sprüngen längere Zeit vergeht, kann deine Fallschirmschule zur Sicherheit einen Auffrischungssprung oder zusätzliche Übungen verlangen. Ziel ist, dass du jederzeit auf dem erforderlichen Ausbildungsstand bist.
Ja. Die Schweizer Fallschirmlizenz geniesst international ein hohes Ansehen. Je nach Land können zusätzliche lokale Vorschriften oder Einweisungen gelten.
Nach bestandener Theorieprüfung, den erfolgreichen Prüfungssprüngen und der Erfüllung aller Ausbildungsanforderungen kannst du deine Schweizer Fallschirmlizenz bei Swiss Skydive beantragen.
Ja. Nach Abschluss aller Ausbildungssprünge absolvierst du eine Theorieprüfung sowie Prüfungssprünge. Mit dem erfolgreichen Bestehen schliesst du deine Fallschirmausbildung ab.
Das ist kein Problem. Ziel der Ausbildung ist nicht Schnelligkeit, sondern Sicherheit. Übungen oder Ausbildungsstufen können beliebig oft wiederholt werden, bis du die Anforderungen sicher erfüllst.
Ja. Zur Ausbildung gehört das korrekte Packen des Hauptfallschirms. Dieses Wissen ist ein wichtiger Bestandteil der späteren selbstständigen Sprungtätigkeit und wird dir von deinem Instruktor Schritt für Schritt vermittelt
Während der Ausbildung werden verschiedene praktische Fähigkeiten überprüft. Dazu gehören unter anderem:
Diese Tests stellen sicher, dass du alle wichtigen Fähigkeiten beherrschst.
Bis zur Lizenz absolvierst du je nach Ausbildungsweg und persönlichem Fortschritt in der Regel zwischen 40 und 50 Sprünge. Einige Übungen können bei Bedarf wiederholt werden, um die erforderliche Sicherheit zu erreichen.
Die Theorie umfasst insbesondere:
Diese Kenntnisse bilden die Grundlage für eine sichere Ausbildung.
Nein. Vor den ersten Ausbildungssprüngen absolvierst du eine Einweisung. Im Laufe des Grundkurses lernst du unter anderem Aerodynamik, Materialkunde, Notverfahren, Schirmsteuerung, Wetterkunde sowie die wichtigsten Sicherheitsregeln.
Beide Ausbildungswege führen zum gleichen Ziel. Die AFF-Ausbildung ermöglicht meist einen schnelleren Einstieg in den freien Fall, während die konventionelle Ausbildung den Lernstoff schrittweise vermittelt. Deine Fallschirmschule berät dich gerne bei der Wahl.
Bei der konventionellen Ausbildung öffnet sich der Fallschirm bei den ersten Sprüngen automatisch über eine Reissleine. Dadurch kannst du dich zunächst auf Absprung, Schirmflug und Landung konzentrieren. Erst später folgen längere Freifallphasen.
Bei der AFF-Ausbildung springst du bereits beim ersten Ausbildungssprung aus voller Absprunghöhe im freien Fall. Dabei wirst du anfangs von zwei erfahrenen AFF-Instruktoren begleitet. Ziel ist es, möglichst schnell das sichere Verhalten im freien Fall und unter dem Fallschirm zu erlernen.